| Südostasien 2001 / 2002 - Februar 2002 Thailand 3 |
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01.02.2002 Die Bergwelt Thailands Jürgen Das letzte als erstes: Wir sind wieder gesund und munter zurück von unserer Trekking-Tour (Trekking klingt schon toll, oder? So richtig nach richtig grossen Bergen im Himalaya. Aber so heisst das nun mal hier), zumindest einigermassen. Die 3 Tage haben es schon in sich gehabt. Der 1. Tag fing harmlos an. Unsere doch recht grosse Gruppe aus 12 Touris wurde (mit einem Zwischenstopp an einer Höhle) in einem Pick-Up zu einem Hmong-Dorf gefahren. Die Hmong und Karen sind Bergvolkstämme, die das Gebiet, in dem wir uns aufhalten sollten, bevölkern. Von diesem Dorf ging es zu Fuss zu einem anderen Dorf, wo wir auch übernachteten. Die Übernachtungsstätte ist eine Grossraumhütte, auf der Bambusmatten ausgelegt sind. Wer sich waschen will, kann den vorbeifliessenden Bach benutzen. Genau dies tun am nächsten Morgen auch die Elefanten, auf denen wir unseren Trek fortsetzen sollen. Leider sind aber nur 3 Elefanten da, so dass jeder von uns nur für die halbe Wegstrecke einen benutzen kann. Es ist schön und manchmal auch etwas aufregend, die Welt von etwas weiter oben zu beobachten. Etwas dumm gestaltet sich für mich dann der Abstieg, da ich das letzte Stück (der "Abstiegsweg" verläuft vom Rücken des Elefanten über dessen Hals zum Kopf) sehr direkt nehme und mit dem Hintern auf dem Boden lande. Wie man sieht (ich schreibe das ja höchst persönlich), habe ich es überlebt (und der blaue Fleck wird wohl auch wieder verschwinden). Nach Elefantenritt und Mittagessen (die Mahlzeiten werden meistens von unserem thailändischen Führer Lop zubereitet) geht es wieder zu Fuss weiter. Es soll ein harter Nachmittag werden (schon bald stellt sich mir die Frage, wer in den Alpen auf die Idee kommt, an einem heissen Sommertag zur Mittagszeit einen Südhang zu besteigen und dazu nichts zum Rasten für unterwegs dabei hat). Mehr als 4 Stunden geht es mal bergauf, mal bergab. Die Wanderei gerät zum Teil mehr in eine Rennerei. Eigentlich sehr schade, denn die umliegende Landschaft bietet oft schöne Ausblicke und die Natur eine Menge Vielfalt (eine Ansammlung von Tausenden Spinnen auf wenigen Quadratmetern lässt die Gruppe dann doch mal stoppen). Mit einem langen Abstieg, der an einem Flussufer endet, erreichen wir das Ziel dieses zweiten Tages. Ziemlich fertig, aber doch ganz froh, es geschafft zu haben, nehmen wir ein Bad im Fluss, trinken unsere Cola (!) und freuen uns auf unsere zweite "Hardsleeper"-Nacht. Unser 3. Trekking-Tag beginnt auf und im Fluss, d.h. eigentlich auf Bambusflössen (jeweils 3 Touris bilden mit einem Einheimischen eine Fahrgemeinschaft). Da der Fluss in dieser Jahreszeit nicht allzuviel Wasser führt, bleibt uns hin und wieder nichts anderes übrig als ins Wasser zu springen, um das Floss wieder frei zu bekommen. Alles in allem macht es aber doch Spass. Und mit dem "Fischkopf" Martin haben wir einen sehr guten Steuermann (die Kapitänsfähigkeiten von Lop (unserem Wanderführer) sind eher nicht so berauschend, aber das kündigte er schon zuvor an). Weiter geht es wieder zu Fuss (wieder kommt in mir die Frage auf, warum die "leichten" Aktivitäten wie Elefantenreiten oder Flossfahren in den kühlen Morgenstunden stattfinden, die Wanderungen dann aber in der Mittagshitze). Nach etwa einer halben Stunde erreichen wir unseren Pick-Up. Als Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes steht nun der höchste Berg Thailands auf dem Programm. Was für eine Entäuschung! Der "Berggipfel" (eine flache Kuppel wie sie auch deutsche Mittelgebirgsberge oft haben) ist völlig bewaldet, man sieht nichts ausser Bäumen! Und für einen Stopp an einem wirklichen Aussichtspunkt bleibt keine Zeit mehr, da wir noch einen Wasserfall vor Sonnenuntergang erreichen wollen. Der Drei-Tage-Trekking-Tripp geht mit der Rückkehr nach Chiang Mai zu Ende. Fazit: Es war ziemlich anstrengend. Die Organisation war (was den Ablauf betraf) nicht gerade perfekt. Es bleibt das Gefühl, man hätte mehr daraus machen können. Aber es war auch schön. 03.02.2002 |
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| Doi Inthanon-Nationalpark (29.01.2002) |
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| Doi Inthanon-Nationalpark (30.01.2002) |
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| Doi Inthanon-Nationalpark (31.01.2002) |
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| Gipfel des Doi Inthanon (31.01.2002) |
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05.02.2002 Sukhothai Jürgen Nach soviel Natur wollten wir uns doch mal wieder etwas Architektur gönnen, genaugenommen die Ruinen der alten thailändischen Hauptstadt Sukhothai (sie bieten sich dafür geradezu an, da sie in etwa auf halbem Weg nach Bangkok liegen). Dorthin zu kommen ist sogar einfach. Mit dem Tuk-Tuk zum Busbahnhof in Chiang Mai, dort rein in den Bus, in Sukhothai dann das umgekehrte Spiel. Die Ruinen gab es dann aber erst am nächsten Tag. Und da diese zwar teilweise recht interessant, aber doch weit verstreut sind, mieten wir uns für unsere Besichtigungsrunde ein Fahrrad. Einen Tag später geht es dann schon weiter, zurück in unsere hiesige "Heimat" Bangkok. 05.02.2002 08.02.2002 |
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| Sukhothai (03.02.2002) |
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| Sukhothai (03.02.2002) |
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08.02.2002 Schlangen Jürgen Zur Zeit sind wir mal wieder zur Erholung in Bangkok, wenn man denn in einer Grossstadt wie Bangkok von Erholung sprechen kann (die richtige Erholung soll dann in nächster Zeit an den Stränden im Süden Thailands stattfinden, das Zugticket dorthin haben wir immerhin schon mal gekauft). Hier in Bangkok bekommt man aber irgendwie doch das Gefühl etwas unternehmen zu müssen. Einen Tag konnten wir uns damit trösten, Michael und Steffi erfolgreich auf ihren Heimweg gebracht zu haben (was für uns nicht wirklich aufwendig war). Am nächsten Tag haben wir uns dann das thailändische Nationalmuseum vorgenommen (und es geschafft!). Es liegt nur ein paar Minuten zu Fuss von unserer Unterkunft entfernt. Das Museum bietet einen zum Teil interessanten, einen zum Teil aber doch ziemlich langweilig aufgemachten Überblick über die Geschichte Thailands (diese ist im wesentlichen in Perioden, die den Namen ihrer jeweiligen Hauptstadt tragen, aufgeteilt, d.h. z.Zt. haben wir die Bangkok-Periode). Der heutige Höhepunkt war der Besuch der Schlangen-Farm. Sie liegt mitten in Bangkok (nur unweit vom Vergnügungsviertel Patpong) und dient hauptsächlich der Antischlangengift-Herstellung. Man kann aber auch die in Thailand beheimateten Schlangen bewundern, besonders eindrucksvoll geschieht dies in einer Vorführung, bei der dann u.a. eine Königskobra nur einen guten Meter vor den Zuschauern herumzappelt (irgendwie beruhigt es einen ja, dass sie an diesem Ort doch genügend Antigift haben müssten...). Zuguterletzt darf dann sogar noch jeder Besucher eine Python auf den Arm nehmen, d.h. genaugenommen liegt nur der Kopf der Schlange auf dem Arm, der Rest des Tieres wickelt sich einem um den Hals. Cordula und ich haben diese "Prüfung" überlebt! |
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| Schlangenfarm Bangkok (08.02.2002) |
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| Schlangenfarm Bangkok (08.02.2002) |
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10.02.2002 Es geht weiter in den Süden Cordula Heute geht es weiter in den Süden nach Kao Lak. Diese eine Woche Bangkok (für viele sicher total überflüssig) war trotz allem wichtig, schliesslich gibt es hier einfach alles. Gut, um Sachen zu erledigen bzw. Dinge zu organisieren. Übrigens an dieser Stelle schon mal vielen, vielen Dank an Claudia und Ulrike für ihre Hilfe!!! Und nicht zu vergessen auch an Michael und Steffi, die uns mal wieder von einiger Last befreit haben (das Paket ist schon angekommen). Trotz aller unglücklichen Umstände freue ich mich (wenn auch mit etwas schlechtem Gewissen) doch ein bißchen auf den Süden mit Wasser und Strand. Und in den Gewässern um Kao Lak soll es zur Zeit sogar Walhaie geben... |
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14.02.2002 Khao Lak Jürgen Ihr lieben Leser da draussen in aller Welt wartet wahrscheinlich ungeduldig auf unsere nächsten Einträge aus der spannenden Welt Asiens. Nur gibt es da nicht allzu viel zu berichten. Wir machen Urlaub! Sonne, Strand und gutes Essen (und dazu manchen Gedanken an die Heimat!). Das herausragendsde Ereignis der letzten Tage war eine Paddelbootfahrt, allerdings endete sowohl der Einstieg als auch der Ausstieg mit einem unfreitwilligen Bad für mich. |
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| Khao Lak (17.02.2002) |
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| Khao Lak (22.02.2002) |
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19.02.2002 Tauchen Angela Hallo, endlich geht´s mal unter Wasser. Wir wünschen Euch viel Spaß und immer genug Luft in der Flasche! W-D und Angela 21.02.2002 |
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| Similan Islands (23.02.2002) |
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| Similan Islands (23.02.2002) |
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25.02.2002 2 Wochen Sonne, Strand, ... Jürgen Ich bin ja selbst erstaunt, wie "einfach" es war, 2 Wochen an einem Ort zu bleiben, fast nur mit Sonne, Strand und Meer. Aber auch nur fast. Denn als besondere Höhepunkte machten wir 2 Tauchausflüge. Der erste ging für 2 Tauchgänge zu einem nahe vor der Küste liegenden Wrack eines gesunkenen Tauchbaggers. Was erstmal gar nicht so spektakulär klingt, war es aber doch, weniger wegen des Wracks als vielmehr aufgrund der Vielzahl der Fische, die es dort zu sehen gab. Ich bin ja nicht gerade ein Fischexperte, aber den Leopardenhai und die Kugelfische habe ich auch schon erkannt. Dazu Schwärme mit kleinen Fischen. Unser zweiter Ausflug führte uns mit dem Boot zu den Similan Islands. Das Wasser ist dort so klar, dass man schon vom Boot aus Fische beobachten und Korallenriffe sehen kann. Der erste Tauchgang dort führte uns ein Riff hinunter, überzogen von Korallen und bewohnt von zahllosen, meist kleineren Fischen. Felsschluchten im Wasser und Korallengärten bildeten die Hauptsehenswürdigkeiten des zweiten Tauchgangs. Auf dem Rückweg hatten wir dann noch das Glück springende Delphine beobachten zu können. Aber auch die anderen Tage in unserer (Fast-) Strandhütte gingen meist schnell vorüber, mit viel Lesen, UNO-Spielen mit Martha und Christian oder dem hervorragenden Essen. |
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28.02.2002 Der Mann mit dem goldenen Colt Jürgen ... lebt bekanntlich nicht mehr. Er wurde schon 1974 von James Bond erschossen. Und wo? Genau! Auf einer Insel! Und diese war Teil unseres Ausflugsprogramms durch die Phang Nga-Bucht in Südthailand. Diese Bucht hat sehr viel Aehnlichkeit mit der Halong-Bucht in Vietnam, d.h. besteht aus zahlreichen aus dem Wasser ragenden Kalkhügeln. Als erster Programmpunkt stand allerdings eine Höhle auf dem Programm (keine organisierte Tour in Südostasien ohne Höhle und Wasserfall!), sie hatte sogar den grossen Vorteil man musste das Boot nicht verlassen, da man mit selbigem durch dieselbige fahren konnte. Dann kommt die James Bond-Insel mit dem dazu gehörenden, noch berühmteren vorgelagerten Felsen. Auf der nicht allzu grossen Insel herrscht ein Treiben wie auf einem Jahrmarkt. Weiter geht es mit dem Boot durch die Bucht zu einem Muslimdorf. Dieses Dorf steht komplett auf Stelzen im Meer, hat einen extrem touristischen Teil (mit zahllosen Restaurants und Verkaufsständen), aber auch einen noch etwas traditionelleren Teil, in dem man etwas von den Leuten, die hier leben, mitbekommt (allerdings bleibt auch hier ihre Geschäftstüchtigkeit nicht auf der Strecke: Möchte man bestimmte Dinge (wie herumgetragende Tiere) fotografieren, so geht das nur gegen Geld). Durch die küstennahen Mangrovenwälder geht es zurück in den Hafen, von dort aus zum Wasserfall (s.o.) und einer recht eindrucksvollen Höhlenklosteranlage (die Höhle hat nicht nur die zu erwartenden Buddhas, sondern zahllose Fledermäuse). Vor der Höhle sorgen zahllose Affen für Unterhaltung (solche mit viel Fell!). Mit dem Bus geht es zurück nach Krabi (unserem derzeitigen Übernachtungsstandort). |
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| James Bond-Felsen (Ko Ping Gan) Phang Nga-Bucht (28.02.2002) |
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| Muslimdorf (Ko Panyi) Phang Nga-Bucht (28.02.2002) |
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| Takua Thung (28.02.2002) |
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